Viele Besitzer verwenden Software regelmäßig, ohne zu wissen was genau Software eigentlich bedeutet. Dabei verhilft Software nicht nur im Büro zu einer effektiveren Arbeit indem automatisch auf Schreibfehler beim Verfassen von Dokumenten geprüft wird. Sie ist ein wichtiger Bestandteil vieler Bereiche und in nahezu jedem modernen Gerät vorhanden.
Software – Das Gegenstück zur Hardware
Wie der Name schon sagt, ist Software das genaue Gegenteil von Hardware. Unter Hardware werden die Teile eines Computers verstanden, die auch physisch vorhanden sind. So fallen sämtliche Einzelteile wie Prozessor, Mainboard, Kabel, Tastatur, Maus etc. unter den Begriff Hardware. Auch Datenträger wie zum Beispiel Festplatten sind Hardware. Auf ihnen wird Software gespeichert. Zum Speichern werden entsprechende Bits gesetzt oder gelöscht. Nun könnte man zunächst behaupten, dass Software in Form dieser Bits ebenfalls ein physischer Teil des Computersystems sei. Doch Bits für sich allein sind substanzlos. Sie ergeben keinerlei Sinn, solange sie nicht von einem Computersystem interpretiert werden. Dadurch wird Software als Gegenstück zur Hardware betrachtet. Sowohl ein auf einem Datenträger gespeichertes Musikstück, als auch der auf dem Computer installierte, digitale Player sind in diesem Sinne daher Software. Der Player beinhaltet Funktionen, die vom Prozessor des Computers abgearbeitet werden müssen, um das Musikstück richtig interpretieren und auf den Lautsprechern ausgeben zu können. Erst durch solch eine Interpretation werden die auf dem Datenträger gesetzten Bits zur Software und damit als das nichtphysische Gegenstück von Hardware gesehen. Zur Verständlichkeit muss hinzugefügt werden, dass nicht nur der PC zu Hause, sondern jedes Softwaregesteuerte Gerät wie beispielsweise auch MP3-Player oder Handys als Computer bezeichnet werden können.
Arten von Software
Für den Anwender lässt sich Software in drei Hauptkategorien einteilen. In die erste Kategorie fallen das Betriebssystem und die Gerätetreiber. Erst durch diese Software wird der Computer zum vollständigen System, so dass zum Beispiel Programme fürs Büro installiert werden können. Daher erhält sie den Begriff Systemsoftware. Damit die Kommunikation zwischen den Programmen fürs Büro und der Systemsoftware funktioniert, existieren sowohl verschiedene Dienstprogramme, als auch Erleichterungen zur Verwaltung von Datenbanken und zum Programmieren. Diese Kategorie nennt man systemnahe Software. Die dritte Kategorie ist die Anwendungssoftware. In diesen Bereich fallen die Programme mit denen der Benutzer seine Arbeiten am Computer erledigt.
Positive Eigenschaften der Software
Man nehme zum Beispiel eine Schreibmaschine. Ein Gerät das gänzlich ohne Software auskommt und sich einzig und allein auf seine Mechanik verlässt. Im Grunde erfüllt sie den gleichen Zweck wie das Schreibprogramm auf dem Computer, geht dabei jedoch völlig anders vor. Im Gegensatz zum Programm verschleißen Teile der Schreibmaschine mit der Zeit. Die Software unterliegt einem solchen Verschleiß nicht und bietet, da sie nahezu ohne Mechanik auskommt, eine sehr viel höhere Zuverlässigkeit. Auch das Korrigieren, sowie Finden von Fehlern ist an einer Schreibmaschine mit sehr viel Aufwand verbunden. Bei Software hingegen wurde diese Arbeit bereits im Voraus geleistet. Entwickler haben dem Programm beigebracht wie Wörter geschrieben werden, und dem Anwender damit immens viel Arbeit erspart. Zudem ist die Vervielfältigung von Software mit wesentlich weniger Aufwand und Kosten verbunden, als es bei der Produktion einer Schreibmaschine der Fall wäre. Auch Software ist nicht perfekt. Doch auch Verbesserungen in Form von Updates bieten hier einen großen Vorteil gegenüber der puren Hardware.
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Mo, Aug 1, 2011
Software